Unbekanntes Deutschland EU Biodiversa MostFUN

EU Biodiversa MostFUN

Hauptziele

MoSTFun wird das Wissen, die Ansätze und das Netzwerk entwickeln, die erforderlich sind, um eine routinemäßige Überwachung der biologischen Vielfalt aquatischer Pilze in der gesamten ökologischen, biogeografischen und politischen Landschaft des europäischen Kontinents einzuleiten. Es wird auch Lücken in derzeit nicht routinemäßig überwachten Ökosystemen mit starkem menschlichen Einfluss, wie Gletscher und Flussmündungen, und nicht routinemäßig überwachten neu auftretenden Bedrohungen, wie die Verbreitung von Anti-Pilz-Resistenzgenen, schließen. Neben der Gewinnung neuer Daten und Erkenntnisse wird MoSTFun auch die ersten Schritte zur Umsetzung von Programmen zur Überwachung der biologischen Vielfalt von Wasserpilzen durch die intensive Einbeziehung von Interessengruppen unternehmen. Zu diesem Zweck wird es sich mit etablierten globalen Initiativen wie dem Biodiversitätsbeobachtungsnetzwerk der Group on Earth Observations (GEOBON) und der IUCN abstimmen. Ihr Engagement wird auch den Transfer von Wissen und Leitlinien in andere Regionen und Kontinente unterstützen.

Hauptaktivitäten

MoSTFun wird veröffentlichte Datensätze und Metagenome sammeln und neu analysieren, um die biologische Vielfalt von Wasserpilzen in ganz Europa zu verstehen. Es wird auch DNA aus anderen Programmen zur Überwachung der biologischen Vielfalt, die auf andere Organismengruppen abzielen, neu analysieren und die biologische Vielfalt von Wasserpilzen messen, um diese Datensätze zu ergänzen. Es wird neuartige Probenahmen in Fallstudien in Umgebungen durchführen, in denen es keine Programme zur Überwachung der biologischen Vielfalt gibt, wie z. B. in Gletschern und Flussmündungen. Es wird diese Datensätze nutzen, um Überwachungsansätze und Leitlinien für die biologische Vielfalt aquatischer Pilze zu entwickeln und sie in etablierte Überwachungskonzepte zu integrieren, insbesondere in die essenziellen Biodiversitätsvariablen. Es wird das Engagement der Interessengruppen und die Koordination mit verwandten Initiativen während des gesamten Projekts und darüber hinaus mit einem neuartigen Knowledge-to-Action-Hub zur aquatischen Pilzbiodiversität koordinieren.

Im Projekt beteiligte Wissenschaftler*innen (nach Instituten)

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